Europa | Getreide | Kursentwicklung für Weizen und Mais

Paris: Weizen und Mais befestigt

23.12.2020 (AMI) – Die teilweise deutlichen Kurssteigerungen für Weizen, Mais und Sojabohnen an der Börse in Chicago erfassen auch den EU-Markt.

Die Notierungen für Weizen in Paris haben sich im Verlauf der Berichtswoche befestigt, der Märzkontrakt erreichte zuletzt 209 EUR/t, was einem Anstieg von 1,75 EUR/t zur Vorwochenlinie entspricht. Am internationalen Weizenmarkt erweist sich die Entscheidung Russlands, von Mitte Februar bis Saisonende 2020/21 eine Exportsteuer auf Weizen zu verhängen, um den gestiegenen Lebens- und Futtermittelpreisen im Land entgegenzuwirken, nach wie vor als kurstreibende Kraft. Denn dadurch werden US- und EU-Herkünfte bei internationalen Ausschreibungen absehbar an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen.

Ein weiterer bullischer Einflussfaktor am Getreidemarkt ist die jüngste Abwärtskorrektur der britischen Weizenernteschätzung 2020 durch AHDB auf unter 10 Mio. t und damit gut 40 % unter Vorjahr. Sie möchten wissen von welchen Faktoren die Gewinne der Weizenkurse in Paris in dieser Berichtswoche gedeckelt wurden? Die ausführliche Analyse lesen Sie im Markt aktuell Getreide. Sie sind noch kein Kunde? Besuchen Sie jetzt unseren Shop.

Beitrag von Steffen Kemper
Produktmanager Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Europa | Ölsaaten | Marktprognose

EU-Rapsernteschätzung gekappt | OE-I-150

26.07.2024 (AMI) – In seiner aktuellen Schätzung reduziert Strategie Grains seine Prognose für die EU-Rapsernte auf 17,8 Mio. t nach 17,9 Mio. t im Juni 24.   Mehr

Europa | Rohmilch | Anlieferung

EU-Milchspitze über Vorjahresniveau

26.07.2024 (AMI) – Die Milchanlieferung in der EU-27 lag in der Summe der ersten fünf Monate dieses Jahres über dem Vorjahresniveau. Die Mengen von 2023 wurden seit Februar durchgängig übertroffen.   Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Weizen und Mais

Chicago: Maisnotierungen klettern auf zwei Wochenhoch

25.07.2024 (AMI) – Mais und Weizen sind fest im Griff der Wettermärkte. Durchwachsene Bedingungen in den US-Anbaugebieten treiben die Preise. Das weltweit reichliche Angebot begrenzte die Gewinne.   Mehr

Deutschland | Vieh & Fleisch | Handel

Fleischbranche bleibt Umsatztreiber

25.07.2024 (AMI) – Obwohl sich die Schlachtviehbestände im Laufe des aktuellen Jahres zumindest teilweise stabilisiert haben, ist dennoch ein langfristiges Schrumpfen der Fleischbranche erkennbar.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Milchanlieferung wieder über Vorjahresniveau

25.07.2024 (AMI) – Der saisonale Rückgang der Milchanlieferung setzte Anfang Juli kurzzeitig aus.   Mehr

Europa | Ölsaaten | Kursentwicklung für Soja und Raps

Paris: Raps in der Aufwärtsbewegung

24.07.2024 (AMI) – Im Sog fester Notierungen für Sojabohnen und kanadischen Raps ziehen auch die Kurse in Paris wieder an. Zusätzlich stützen die pessimistischen Ertragserwartungen in Frankreich die Rapskurse.   Mehr

Deutschland | Schweine | Handel

Schlachtschweinepreis stabilisiert sich

24.07.2024 (AMI) – Wie schon in den Vorwochen präsentiert sich der deutsche Schlachtschweinemarkt ausgeglichen. Das Angebot ist klein und geht in manchen Regionen sogar noch weiter zurück. Gleichzeitig ordern die Schlachtunternehmen auch sehr verhalten, mit der Urlaubszeit fehlt es in allen Bereichen an Impulsen.   Mehr

Europa | Milch & Milchprodukte | Börsennotierungen

Preise für Butter deutlich im Plus | MI-I-108

19.07.2024 (AMI) – Sofern man Butter bei der Betrachtung zunächst außen vor lässt, setzten die Preise für Voll- und Magermilchpulver sowie Käse ihren ruhigen Verlauf im ersten Halbjahr von 2024 weitestgehend fort.   Mehr

Deutschland | Milch & Milchprodukte | Kennzahlen

Deckungsbeitrag wieder erhöht

19.07.2024 (AMI) – Mit den steigenden Milcherzeugerpreisen legte auch der Grunderlös auf den Höfen zu. Bei schwankenden Kosten erhöhte sich die Marge. Damit können die Landwirte gegenüber dem Vorjahr mit leicht steigenden Deckungsbeiträgen rechnen.   Mehr

Europa | Getreide | Kursentwicklung für Weizen und Mais

Paris: Weizenkurse rutschen weiter ab

18.07.2024 (AMI) – Angesichts der fortschreitenden Weizenernte auf der Nordhalbkugel geraten die Kurse zunehmend unter Druck. Die kurzfristige Belebung der internationalen Nachfrage bietet nur wenig Unterstützung, da EU-Partien gegenüber anderen Herkünften meist das Nachsehen haben.   Mehr